[tt] Dass YouTube die weltweit größte Videoplattform ist, ist nichts Neues. Dass sie allerdings, nach der „Mutter aller Suchmaschinen“ Google, die zweitgrößte Suchmaschine ist, ist vielen gar nicht so bewusst – und ein Ende dieser „Erfolgsstory“ scheint noch nicht in Sicht, wie die Zahlen und Fakten von googlewatchblog.de zeigen.

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Damit kommen wir der Frage, was YouTube mit SEO (Search Engine Optimization) verbindet schon ein Stückchen näher. Denn YouTube gehört zu Google und Google liebt SEO. Da ist es nicht abwegig, nicht nur Websites für Suchmaschinen zu optimieren sondern eben auch Videos. Denn wird ein Video gut in Szene gesetzt, kann dies mit etwas Geschick eine enorme Reichweite erzielen. Mehr Leute schauen das Video, im besten Fall wird dies mit mehr Traffic auf der Website belohnt – und mit einer Top-Platzierung im Google-Ranking.

Doch um diesem Ziel näher zu kommen, sollte man das Ganze etwas planen. Es mag „ausgelutscht“ klingen, doch auch bei Videos ist Content King. Das Video sollte sich von all den anderen abheben oder sogar Vorteile oder einen Mehrwehrt bieten. Neben der inhaltlichen Qualität sollte auch die Videoqualität glänzen – Stichwort „HD“. Man lehnt sich ja lieber entspannt zurück, als zwei Zentimeter vor dem Bildschirm zu kleben, oder? 😉

Im nächsten Schritt geht es darum, das Video so gut wie möglich auffindbar zu machen, was schon beim Titel und der Beschreibung des Videos beginnt: Der Titel sollte beschreibend sein und die Beschreibung an sich gespickt mit relevanten Keywords, die zum Inhalt passen. Außerdem ist es vorteilhaft, dort (am besten schon in den obersten Zeilen) einen Link zur Website/zum Blog einzubauen, wo das Video zusätzlich zu finden und am besten auch prominent platziert ist. Das gleiche gilt für Kontaktmöglichkeiten. Der Zuschauer sollte wissen, mit wem er es hier zu tun hat – das schafft Vertrauen.

Auch Untertitel im Video (z. B. für ergänzende Infos) sowie eine hinterlegte Transkription, welche den Inhalt des Videos in schriftlicher Form erklärt, können von Vorteil sein. YouTube liest diese aus und rankt das Video dementsprechend.

Kommen wir zum Seeding – das „Aussähen“ bzw. Verbreiten des Videos auf den unterschiedlichsten Kanälen. Denn was nutzt es, wenn man ein super Video im Kasten hat, aber keiner bekommt es mit? Also heißt es: teilen, teilen, teilen! Im Idealfall sind beim Video auf der Website/auf dem Blog schon entsprechende Plugins vorhanden, worüber man das Video teilen, liken (Google liebt Likes!) und weiterempfehlen kann. Mehr Leute werden darauf aufmerksam, teilen es und empfehlen es weiter, kommen auf die Website, den Blog oder YouTube Channel zurück, um zu sehen, was dort noch geboten wird. Ist das nicht das einzige – umso besser.

Die oben genannten Ranking-Faktoren sind noch längst nicht alle, aber zumindest eine solide Basis, um nichts zu verschenken. Fakt ist: Es lohnt sich durchaus, sich mit dem Thema Video SEO zu beschäftigen und am Schluss für seine Mühe belohnt zu werden.

5 Kommentare

    1. Schön, dass Ihr Euch unseren Beitrag angeschaut habt. 🙂

      Zu Eurer Frage: Ja, Seeding bringt wirklich was. Natürlich könnt Ihr Eure Videos auch zusätzlich auf Dailymotion und anderen Videoplattformen teilen, das kann nicht schaden. Um allerdings im Google Ranking nach oben zu klettern, so dass Ihr besser gefunden werdet, sollte Ihr Euch die Symbiose der beiden Riesen (Google/YouTube) zu Nutze machen. Mit Seeding ist in diesem Fall eher das Teilen in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Instagram und Co. gemeint, um möglichst vielen Leuten Euer Video (und im Endeffekt auch Euren Blog) schmackhaft zu machen.

      Euer Projekt finden wir übrigens super! Wir drücken Euch die Daumen, viel Erfolg dabei! 🙂

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